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Ranolazin (Ranexa®): Keine Verbesserung der Prognose nach ungenügender Revaskularisation

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 27. Januar 2016

Nach einer Koronarangioplastie sind in einer nicht unbeträchtlichen Zahl der Fälle weiterhin Stenosen vorhanden, die zu ischämischen Symptomen führen. In einer placebokontrollierten Doppelblindstudie wurde untersucht, ob in dieser Population die Verabreichung von Ranolazin (max. 2-mal 1000 mg/Tag) prognoseverbessernd wirkt. Beim primären Endpunkt – das Auftreten einer koronaren Ischämie, die eine erneute Koronarangioplastie oder zumindest eine Hospitalisation errforderte – fand sich nach einer Beobachtungszeit von rund 1¾ Jahren (Medianwert) zwischen Ranolazin- und Placebo-Gruppe indessen kein signifikanter Unterschied («Hazard Ratio» 0,95 [95% CI 0,82–1,10]).

Kurzfassung der Studie aus dem «Lancet»: Ranolazine in patients with incomplete revascularisation after percutaneous coronary intervention (RIVER-PCI): a multicentre, randomised, double-blind, placebo-controlled trial

«pharma-kritik»-Text: Ranolazin

 
Ranolazin (Ranexa®): Keine Verbesserung der Prognose nach ungenügender Revaskularisation (27. Januar 2016)
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