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Blutdruckkrisen unter Mirabegron (Betmiga®)

Autor(in): Urspeter Masche
Datum: 29. März 2016

Mirabegron – ein Beta-3-Rezeptoragonist zur Behandlung von Reizblasen-Beschwerden – kann, wie bereits bei Markteinführung bekannt, den Blutdruck erhöhen. Unterdessen sind auch Fälle von hypertensiven Krisen beschrieben, teilweise in Verbindung mit zerebrovaskulären oder kardialen Ereignissen, die in klarem zeitlichem Zusammenhang mit der Mirabegron-Einnahme stehen.
Mirabegron sollte deshalb bei Personen mit einer nicht optimal eingestellten Hypertonie nur unter besonderer Vorsicht angewendet werden. Bei Blutdruckwerten von mehr als 180 mmHg systolisch und/oder 110 mmHg diastolisch gilt Mirabegron neu als kontraindiziert.

Mitteilung der britischen Arzneimittelbehörde: Mirabegron (Betmiga®): risk of severe hypertension and associated cerebrovascular and cardiac events

Früherer BDN-Text zu Mirabegron: Vertrieb von Mirabegron (Betmiga®) in Deutschland eingestellt

 
Blutdruckkrisen unter Mirabegron (Betmiga®) (29. März 2016)
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